gleitsichtbrilleWelche Farbe sollten die Gläser haben?

Die Farbe der Gläser entscheidet, wie das Licht gefiltert wird: Grau verhindet Verzerrungen; die Farben werden naturgetreu wiedergegeben, auch in Bezug auf randlose Brillen. Grün verschärft die Sicht und lässt viel gelb-grünes Licht durch – auf dieses Licht reagiert das Auge am stärksten. Braune und gelblich-braune Töne absorbieren blaues Licht, das an trüben Tagen in der Luft gebrochen wird. Sie verstärken Kontraste und dämpfen grelles Licht.

Welcher Glästertyp für welchen Zweck?

Gläser mit gleichbleibender Lichtdurchlässigkeit: die Farben werden naturgetreu wiedergegeben. Gleitsichtbrillen mit Fotochromgläsern: für viele Gelegenheiten; je nach Intensität des Lichts werden sie dunkler oder heller. Allwetter-Fotochromgläser: für sportliche Aktivitäten; an trüben Tagen wechselt ihre Farbe von Grau zu Gelb, um Kontraste zu verbessern. Spiegelgläser: Blendschutz für Wasser- und Schneesportarten. Polarisierende Gläser: verhindern Blendung; gut zum Autofahren. Prüfen Sie die Oberfläche der Gläser: Sie sollte ganz glatt sein. Beim Optiker Hilden findet man auch ein großes  Angebot an verschiedenartigen Brillen, so dass für jeden etwas dabei sein sollte.

Schon seit der römischen Antike sind Lichtschutzgläser und Brillengestelle bekannt. Kaiser Nero hatte seine Augen mit einem Smaragd gegen das gleißende Licht in der Arena geschützt. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden grüne Gläser, im 19. Jahrhundert blaue, dann auch graue und gelbe Gläser zum Schutz der Augen vor Sonnenstrahlen getragen. Und schon im Jahr 1797 war es dem Engländer John Richardson gelungen, einer optischen Brille durch das Aufschieben von dunklen Gläsern den nötigen Sonnenschutz zu geben. Aber Adel und Großbürgertum interessierten sich wenig für Sonnenbrillen, hatten sie doch Sonnenschirme und Hüte als Prestige-Accessoires zur Erhaltung der vornehmen Blässe.
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